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Milliardengeschäft mit der Spielsucht

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In den vergangenen Jahren ist aber ein stärkerer Anstieg für online zugängliche Glücksspiele zu beobachten. 3,4 % der ambulanten Betreuungen mit einer Suchtproblematik gehen auf pathologisches Spielen als Hauptdiagnose zurück.

Knapp 90 % der behandelten Personen sind männlich. Dies ergibt sich aus den Ergebnissen der Deutschen Suchthilfestatistik.

Wie hoch sind die Umsätze auf dem Glücksspielmarkt?

Neurowissenschaftlich ist gut belegt, dass Glücksspiel das Belohnungssystem stark aktiviert und eine Dynamik erzeugt, die viele Betroffene nicht mehr allein stoppen können. Besonders Online-Angebote mit schnellen Spielrunden und permanenter Verfügbarkeit erhöhen dieses Risiko erheblich. Deshalb müssen wir früher eingreifen, Risiken klar benennen und Betroffenen rechtzeitig Hilfe anbieten – bevor aus riskantem Spiel der soziale und wirtschaftliche Absturz wird." 36,4 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben. Die Abbildung unten zeigt, wie viel Prozent der Befragten angaben, an Glücksspielen teilgenommen zu haben, und wie sich die Teilnahme auf die verschiedenen Zugangswege zum Glücksspiel verteilt.

Deutsche Suchthilfestatistik

ℹ Hinweise zu den Abbildungen bet wettanbieter vergleich 2026 Am oberen Rand der Abbildung können Sie sich mittels der Buttons durch verschiedene Ansichten (z.B. Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z.B. „Männer“) können Sie zudem einzelne Linien ein- oder ausblenden. Der Glücksspielsurvey soll dazu beitragen, bessere epidemiologische Erkenntnisse über Glücksspielteilnahme und probleme der bundesdeutschen Bevölkerung zu erhalten. Auf der Grundlage solcher Daten können Maßnahmen des Spieler- und Jugendschutzes evaluiert und gegebenenfalls verbessert werden.

Wo wird an Glücksspielen teilgenommen?

Die Erhebung erfolgt seit 2007 alle zwei Jahre mithilfe einer kombinierten Telefon- und Onlinebefragung. Die Grundgesamtheit der Studie ist die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren. Die letzte Befragung stammt aus dem Jahr 2025. Da für die Erhebung im Jahr 2021 die Methodik grundlegend überarbeitet wurde, sind Vergleiche nur seit dieser Erhebungswelle des Glücksspielsurveys sinnvoll. Ergebnisse aus früheren Erhebungen werden daher nicht dargestellt. ℹ Hinweis zur Abbildung Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z.B.

Jahr Steuereinnahmen (in Mio. €) Besteuerungsgrundlage Steuersatz
2022 148 Umsatz (5% vom Einsatz) 5 %
2023 267 Umsatz (5% vom Einsatz) 5 %
2024 420 Umsatz (5,3% vom Einsatz) 5,3 %
2025 (geschätzt) 580 Umsatz (5,3% vom Einsatz) 5,3 %

„Ambulant“) können Sie einzelne Linien aus- und wieder einblenden. Die Deutsche Suchthilfestatistik (DSHS) erfasst deutschlandweit Beratungs- und Behandlungsvorgänge in ambulanten wie (teil-)stationären Einrichtungen der Suchthilfe. Die Statistik wird jährlich erhoben und veröffentlicht, wobei Suchthilfeeinrichtungen grundsätzlich nicht zur Teilnahme verpflichtet sind. Dennoch beteiligt sich die bet tipico sportwetten tipps Mehrheit der ambulanten Suchthilfeeinrichtungen (Datenjahr 2024: 77 %) sowie gut die Hälfte der stationären Rehabilitationseinrichtungen (Datenjahr 2024: 54 %) an der Erhebung.

Altersgruppe Anteil an Wettern Präferierte Plattform Häufigkeit
18-29 Jahre 38 % Mobile App Täglich / Wöchentlich
30-44 Jahre 42 % Desktop & Mobile Wöchentlich
45-59 Jahre 16 % Desktop Wöchentlich / Monatlich
60+ Jahre 4 % Desktop / Ladengeschäft Monatlich

Da die Zusammensetzung der datenliefernden Einrichtungen von Jahr zu Jahr leicht variiert (offene Kohorte) lassen sich absolute Fallzahlen nur begrenzt interpretieren.

Stattdessen wird hier der prozentuale Anteil der Behandlungen bzw. Betreuungen aufgrund der Glücksspielproblematik an allen Behandlungen bzw.

Aktuelle Meldungen

Die hier dargestellten Daten sind dem Glücksspielsurvey 2025 (Abbildung 1 und 2) entnommen. Die Corona-Pandemie hat auch im Glücksspiel ihre Spuren hinterlassen. Durch die pandemiebedingten Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 mussten stationäre Spielstätten schließen und Wetten auf Sportergebnisse waren in dieser Form nur eingeschränkt möglich. Seitdem ist die Zahl derer, die in den letzten 12 Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen haben, von knapp 30 % im Jahr 2021 auf 36,4 % im Jahr 2025 gestiegen. Männer (40,4 %) sind affiner für Glücksspiele als Frauen (32,4 %).

Wer spielt Glücksspiele?

Besonders deutlich wird der Geschlechtsunterschied bei den Sportwetten. Männer nehmen im Vergleich zu Frauen fast fünfmal so häufig an dieser Spielform teil. Im Jahr 2023 setzten 6,4 % der Männer und 1,3 % der Frauen Geld bei Sportwetten ein (siehe Glücksspielsurvey 2025, Tabelle 5). Aktuell nehmen 16,6 % der erwachsenen Allgemeinbevölkerung an ausschließlich stationären Glücksspielen teil. Das sind mehr als an ausschließlich online zugänglichen Glücksspielen (10,8 %). Betreuungen, für die eine Hauptdiagnose vorliegt, dargestellt.

Ein Vorteil des Heranziehens der prozentualen Anteile ist, dass Verteilungen aufgrund der großen Fallzahlen weniger anfällig gegenüber geringfügigen Veränderungen der Grundgesamtheit (das heißt, Anzahl und Zusammensetzung der teilnehmenden Einrichtungen) sind. Die DSHS umfasst Informationen auf zwei Ebenen: Zum einen auf der Einrichtungsebene, wo primär strukturelle Merkmale und umgesetzte Angebote der Suchthilfeeinrichtungen erfasst werden. Zum anderen auf Ebene der durchgeführten Betreuungen / Behandlungen mit Informationen zur dort betreuten / behandelten Klientel (soziodemographische und suchtbezogene Aspekte, betreuungs- / behandlungsspezifische Merkmale).

Die besten Wettanbieter – Top 3

Seit Inkrafttreten des Glückssspielstaatsvertrags 2021 sind die Umsätze der Sportwettenbranche und damit auch die Steuereinnahmen der Bundesländer jedoch rückläufig. Diese negative Entwicklung hat zwei Gründe: Die mangelnde Attraktivität des legalen Sportwettenmarktes und der insbesondere bet tipico einzahlungsbonus bestandskunden im Internet florierende Schwarzmarkt. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL), zu deren Aufgaben auch der Vollzug gegen das illegale Glücksspiel im Internet zählt, hat also noch viel Arbeit vor sich. Vollzugsbemühungen alleine reichen jedoch nicht aus, um langfristig einen gut funktionierenden regulierten Sporwettenmarkt in Deutschland zu etablieren. Genauso wichtig ist es, die legalen Sportwettenanbieter im Wettbewerb mit illegalen Angeboten zu stärken.

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Konkret heißt das, dass den erlaubten Anbietern angemessene Werbung für ihre Produkte ermöglicht werden muss. Zudem sollten sich Produktbeschränkungen – zum Beispiel im Bereich des Wettprogramms – daran orientieren, was von Kunden nachgefragt wird. Denn lebensfremde Restriktionen führen insbesondere im Internet zu der schon heute stattfindenden schnellen Abwanderung der Spieler zu nicht regulierten Angeboten. Es ist im Interesse aller Seiten, den regulierten Sportwettenmarkt zu stärken, denn nur in diesem Umfeld können Spieler-, Jugend- und Verbraucherschutz sowie die Integrität des sportlichen Wettbewerbs gewahrt werden. Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen.

Unser Fazit zu Sportwetten Statistiken

Hochgerechnet gut 1,3 Millionen Menschen erfüllen die Diagnosekriterien einer glücksspielbezogenen Störung, weitere 3,1 Millionen Menschen weisen Anzeichen für ein problematisches Glücksspielverhalten auf. Knapp 36 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den vergangenen 12 Monaten mindestens ein Glücksspiel gespielt, Männer (40,4 %) häufiger als Frauen (32,4 %). Bei knapp über 3 % der suchttherapeutischen Behandlungspisoden in der ambulanten Suchthilfe steht eine Problematik des pathologischen Spielens im Vordergrund. "Glücksspielsucht kann Existenzen in kürzester Zeit zerstören. Die Mechanismen – im Wettbüro, am Automaten oder online – sind gezielt darauf ausgelegt, Spielende zu binden, Verluste zu verschleiern und immer weiterzuspielen. Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich jeweils um Zugänge an Betreuungen in der ambulanten Suchthilfe bzw. beendete Behandlungen in der stationäre Suchthilfe, für die eine Hauptdiagnose vorlag. Die Daten der einzelnen Jahre sowie eine detaillierte Erläuterung ihrer Erhebung sind unter verfügbar.

Inanspruchnahme der Versorgungssysteme

Zudem wird verbandsrechtlich auch bestraft, wer es unterlässt, den Verband darauf hinzuweisen, dass ihm die Manipulation eines Spiels angeboten wurde. Auch die unterbliebene Weitergabe von Informationen über Manipulationen – ob beabsichtigt, bereits versucht oder vollendet – stellt einen Fall unsportlichen Verhaltens dar. Manipulationen und Absprachen stellen seit April 2017 unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Straftat nach staatlichem Recht dar. Unter Strafe gestellt sind insbesondere der Sportwettbetrug gemäß § 265 c StGB sowie die Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben gemäß § 265 d StGB. Es drohen also zusätzlich Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu drei Jahre.

Vergleich der Befunde von 2021 und 2023

Soweit Ihre Fragen und Hinweise den Spielbetrieb der Oberliga Baden-Württemberg oder den Spielbetrieb des wfv betreffen, ist ihr Ansprechpartner:José MaciasAbteilungsleiter SpielbetriebAnsprechpartner Prävention/(Wett-)SpielmanipulationTel. : +49 711 22764-63E-Mail: j.macias@wuerttfv.de Den Ombudsmann von DFL und DFB erreichen Sie wie folgend:Dr. Carsten Thiel von HerffThiel von Herff RechtsanwälteLoebellstraße 433602 BielefeldTel. : +49 521 557333-0Hotline: 00800-OMBUDSMANNMobil: +49 151 58230321E-Mail: ombudsmann@thielvonherff.de Die Meldestelle Sportmanipulation des Bundesinnenministeriums erreichen Sie hier:Kostenlose Hotline: 0800 33 55 111E-Mail: meldestelle-sportmanipulation@sportrechtskanzlei.de Im Übrigen finden Sie auch hier weitere Informationen: Sportwetten haben sich in Deutschland in der Mitte der Gesellschaft etabliert und sind zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung für Erwachsene geworden. Bis zur Einführung des Glücksspielstaatsvertrags im Jahr 2021 verzeichnete der Markt für Sportwetten ein kontinuierliches Wachstum.

Langfristige Trends

Seit Einführung der aktuellen Regulierung hat der legale Sportwettenmarkt bereits ca. 15% seines Volumens verloren – ein besorgniserregender Trend. Dies ist auf die einschneidende Regulierung des Glücksspielstaatsvertrags und die Präsenz des Schwarzmarkts zurückzuführen. Seit der Neuregelung der Sportwettsteuer im Jahr 2012 durch das Rennwett- und Lotteriegesetz erhalten die Bundesländer erhebliche Einnahmen aus Sportwetten. Derzeit erhalten sie 5,3 Prozent jedes Wetteinsatzes in Deutschland. Der Anteil der Betreuungen in ambulanten Suchthilfeeinrichtungen, die auf eine Problematik durch pathologisches Spielen zurückgehen, lag im Jahr 2024 bei 3,4 %, in stationären Einrichtungen bei 1,5 %.