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Tipico Erfahrungen 2026 I Test & Bewertung

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„Zum fünften Mal durften wir diese besondere Bildsprache für Tipico einbringen – rau, dark, bold. Und zum fünften Mal zeigen, was Sport ausmacht: Herzblut, Hitze, Heftigkeit“, sagt Oliver Reichwald, der für die neue Kampagne zuständige Creative der Agentur. „Für ausgesprochene Sport-Fans wie uns bei Deepblue ist die Arbeit an Kampagnen wie dieser jedes Mal wieder ein Leckerbissen.” Beim Auftraggeber freut sich Kajetan Strini-Brown, Director Sports Brand & Marketing Acquisition Tipico, über die besondere Nähe zur DFL. „Die Intensität und Emotionen des Fußballspiels inszenieren wir nicht nur in Bildern, die in unserer Branche so noch nicht gesehen wurden“, sagt er. „sondern auch als erster Sportwetten-Anbieter die Meisterschale und den DFB-Pokal gemeinsam in einer Kampagne – das macht mich glücklich und stolz.” Partner für die Platzierung der Kampagne ist die Tipico-Mediaagentur E2 Communications aus Wien. 6 Slogans der Marke Tipico gefunden Marke Slogan Branche Jahr Agentur Tipico Wetten wie noch nie. Sport/Freizeit 2015 Tipico Ihre Wette in sicheren Händen.

SPD und CDU uneins beim Glückssspielstaatsvertrag: „schlechter“ oder „guter“ Kompromiss?

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Über IPPEN.MEDIA

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➡️ Ist Tipico seriös?

Weil der SC Freiburg beim ersten Heimspiel der Hinrunde der Bundesligasaison 2011/2012 auf einer Bande für „TIPICO Sportwetten“ geworben hatte, setzte das Regierungspräsidium Karlsruhe ein Zwangsgeld in Höhe von 15.000,-- € fest und drohte ein weiteres Zwangsgeld an. Bereits mit Verfügung vom 10.08.2006 hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe dem SC Freiburg jegliche Werbung für die Firma betandwin (bwin) oder für andere in Baden-Württemberg nicht zugelassene Sportwetten untersagt. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurde ein Zwangsgeld i.H. Die dagegen beim Verwaltungsgericht Freiburg erhobene Klage nahm der SC Freiburg im Jahr 2007 zurück, nachdem er die Werbung für bwin eingestellt hatte. Im Januar 2011 beantragte er die Aufhebung der Untersagungsverfügung vom 10.08.2006. Sport/Freizeit 2016 Jung von Matt Sports Tipico Nur wer mitspielt, ist mittendrin. Sport/Freizeit 2019 Jung von Matt Next Alster Tipico Das Original. Sport/Freizeit 2021 Zurück 1 Weiter 10 20 50 100 Tipp: Verfolgen Sie in Neueste Slogans die aktuellen Slogan-Neueinführungen Mit den Beteiligten nun zugestelltem Beschluss vom 01.12.2011 (3 K 1643/11) hat das Verwaltungsgericht Freiburg einem Eilantrag des SC Freiburg stattgegeben. Weil der SC Freiburg beim ersten Heimspiel der Hinrunde der Bundesligasaison 2011/2012 auf einer Bande für „TIPICO Sportwetten“ geworben hatte, setzte das Regierungspräsidium Karlsruhe ein Zwangsgeld in Höhe von 15.000,-- € fest und drohte ein weiteres Zwangsgeld an.

Bereits mit Verfügung vom 10.08.2006 hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe dem SC Freiburg jegliche Werbung für die Firma betandwin (bwin) oder für andere in Baden-Württemberg nicht zugelassene Sportwetten untersagt. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurde ein Zwangsgeld i.H. Die dagegen beim Verwaltungsgericht Freiburg erhobene Klage nahm der SC Freiburg im Jahr 2007 zurück, nachdem er die Werbung für bwin eingestellt hatte.

Influencer-Werbung als Vertrauensfalle

Im Januar 2011 beantragte er die Aufhebung der Untersagungsverfügung vom 10.08.2006. Seit dem ersten Heimspiel der Bundesligarückrunde 2010/11 befinden sich im Stadion des SC Freiburg an der Bande am Rande des Spielfeldes Schilder mit der Aufschrift „TIPICO Sportwetten“.

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Seit dem ersten Heimspiel der Bundesligarückrunde 2010/11 befinden sich im Stadion des SC Freiburg an der Bande am Rande des Spielfeldes Schilder mit der Aufschrift „TIPICO Sportwetten“. Nur zwei Tage nach dem ersten Heimspiel der Bundesligahinrunde 2011/2012 lehnte das Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag auf Aufhebung der Untersagungsverfügung vom 10.08.2006 ab, setzte das in dieser Verfügung angedrohte Zwangsgeld i.H. von 15.000,-- € fest und drohte gleichzeitig ein weiteres Zwangsgeld i.H. Das Verwaltungsgericht hat jetzt entschieden, das Zwangsgeld sei nicht innerhalb angemessener Frist nach seiner Androhung festgesetzt worden und deshalb rechtswidrig. Der SC Freiburg sei zuletzt Ende April 2011 durch das Regierungspräsidium Karlsruhe angehört worden.

Sportwetten: Welche Bevölkerungsgruppe ist besonders anfällig?

Er habe sich an den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg mit der Bitte gewandt, weiter für TIPICO Sportwetten werben zu dürfen. Erst am 16.08.2011 und damit nach dem ersten Heimspiel habe er ein ablehnendes Schreiben des Ministerpräsidenten erhalten. Er habe unter diesen Umständen annehmen können, das Zuwarten des Regierungspräsidiums sei nicht nur auf die spielfreie Zeit der Bundesliga in den Sommermonaten zurückzuführen, es solle vielmehr zunächst die Entscheidung des Ministerpräsidenten abgewartet werden. Nachdem der SC Freiburg im Juli 2011seine Absicht bekräftigt habe, weiter für Sportwetten werben zu wollen, hätte das Regierungspräsidium Anlass gehabt, darauf hinzuweisen, dass die Wiederaufnahme der Sportwettenwerbung für die Firma TIPICO mit Beginn der neuen Bundesligasaison zur Festsetzung eines Zwangsgeldes führen werde. Die Zwangsgeldfestsetzung sei auch wegen Verstoßes gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz aus Art.

Du willst etwas bewirken?

Das Regierungspräsidium Karsruhe habe nach Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom September 2010 die Tätigkeit der Sportwettenvermittler vorübergehend geduldet. ab Juni 2011 vorübergehend wieder mit Untersagungsverfügungen gegen die Vermittler von Sportwetten vorgegangen. Zur Vollstreckung sei es aber nicht gekommen, weil der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg den Eilanträgen der Sportwettenvermittler wegen der Zweifel an der Wirksamkeit des staatlichen Sportwettenmonopols ausnahmslos stattgegeben habe. Beim Gericht gingen keine Eilanträge von Sportwettenvermittlern mehr ein. Daraus sei zu schließen, dass das Regierungspräsidium gegen deren Tätigkeit nicht mehr mit Untersagungsverfügungen einschreite. Nur zwei Tage nach dem ersten Heimspiel der Bundesligahinrunde 2011/2012 lehnte das Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag auf Aufhebung der Untersagungsverfügung vom 10.08.2006 ab, setzte das in dieser Verfügung angedrohte Zwangsgeld i.H.

Fragwürdiges Sponsoring – Glücksspielwerbung bei den Öffentlich-Rechtlichen.

Im Juli 2021 ist der neue Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021) in Kraft getreten. Er gibt vor, dass Art und Umfang von Werbung für Glücksspiele nicht seinen Zielen zuwiderlaufen darf – also den Jugend- und Spielerschutz sowie die Suchtprävention und -bekämpfung nicht behindern darf (§ 5 Abs. 2). In den Erläuterungen zum GlüStV 2021 ist festgehalten, dass Glücksspielwerbung verstärkt spielanreizend wirkt und zu Fehlvorstellungen über die Beeinflussbarkeit des Glücksspielergebnisses führt. Diese Wirkung, insbesondere auf Jugendliche, wurde bereits im Abschlussbericht einer durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen beauftragten Studie dokumentiert und sie gilt es zu verhindern.

Lob für HSV-Torwart Adler

Die einzig erlaubte Werbung dient den Erläuterungen zum GlüStV 2021 nach dazu, „möglichst viele der ohnehin spielentschlossenen Personen in dem erlaubten Markt zu halten bzw. dorthin zu kanalisieren“ (S. 43). Tatsächlich scheint die allgegenwärtige Werbung jedoch ganz andere Ziele zu verfolgen: Buth et al. (2021) konnten in Ihrer Studie zum Glücksspielverhalten während der COVID-19 Pandemie zeigen, dass drei von zehn Personen, die zum ersten Mal an Glücksspielen teilnahmen, durch Werbung dazu animiert wurden.

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Personen, die auch vorher schon an Glücksspielen teilgenommen haben, hat Werbung zur Steigerung ihrer Glücksspielteilnahme geführt – vier von zehn dieser Personen haben verstärkt an Glücksspielen teilgenommen und führten das auf die Wahrnehmung von Werbung zurück. Werbung ist also ein wichtiger Anreiz für die Teilnahme an Glücksspielen – ihre Wirkung empirisch untermauert: Newall et al. (2019) konnten in ihrer Studie Gambling Marketing from 2014 to 2018: a Literature Review zeigen, dass Glücksspielwerbung insbesondere gefährdete Gruppen wie beispielsweise Kinder oder Personen mit problematischem Glücksspielverhalten beeinflusst und dass die Wahrnehmung von Glücksspielwerbung mit häufigerem und riskanterem Glücksspielverhalten einhergeht. Forschende der Universitäten Glasgow, London und Stirling kamen zu gleichen Ergebnissen. In ihrer aktuellen Studie vom Juli 2022 haben sie den Zusammenhang zwischen Glücksspielwerbung und ungeplanten Glücksspielausgaben untersucht: 31,2 % der von ihnen befragten rund 3.000 Sportwetter*innen gaben an, durch Werbung zusätzliche ungeplante Wetten abgeschlossen zu haben. von 15.000,-- € fest und drohte gleichzeitig ein weiteres Zwangsgeld i.H. Das Verwaltungsgericht hat jetzt entschieden, das Zwangsgeld sei nicht innerhalb angemessener Frist nach seiner Androhung festgesetzt worden und deshalb rechtswidrig. Der SC Freiburg sei zuletzt Ende April 2011 durch das Regierungspräsidium Karlsruhe angehört worden. Er habe sich an den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg mit der Bitte gewandt, weiter für TIPICO Sportwetten werben zu dürfen. Erst am 16.08.2011 und damit nach dem ersten Heimspiel habe er ein ablehnendes Schreiben des Ministerpräsidenten erhalten. Er habe unter diesen Umständen annehmen können, das Zuwarten des Regierungspräsidiums sei nicht nur auf die spielfreie Zeit der Bundesliga in den Sommermonaten zurückzuführen, es solle vielmehr zunächst die Entscheidung des Ministerpräsidenten abgewartet werden.

⁉️ FAQs

Nachdem der SC Freiburg im Juli 2011seine Absicht bekräftigt habe, weiter für Sportwetten werben zu wollen, hätte das Regierungspräsidium Anlass gehabt, darauf hinzuweisen, dass die Wiederaufnahme der Sportwettenwerbung für die Firma TIPICO mit Beginn der neuen Bundesligasaison zur Festsetzung eines Zwangsgeldes führen werde.

Die Zwangsgeldfestsetzung sei auch wegen Verstoßes gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz aus Art. Das Regierungspräsidium Karsruhe habe nach Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom September 2010 die Tätigkeit der Sportwettenvermittler vorübergehend geduldet.

Vorgabe Umsetzung in Tipico-Werbung Platzierung Beispieltext
Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) Pflicht-Hinweise in Audiospur und Bild Am Spot-Ende, Untertitel "Spiel verantwortungsvoll. Ab 18."
Werbeverbot für Minderjährige Darstellung nur von Erwachsenen, Alterscheck Inhalt der Spots, Zielgruppensteuerung Keine Darstellung von unter 18-Jährigen
Hinweis auf Spielsuchtgefahr Einblendung der Hilfe-Hotline Bildschirmeinblendung, Website-Footer "Hilfe unter 0800 1372700 (kostenlos)"
Verbot irreführender Werbung Realistische Gewinndarstellung, "kann süchtig machen" Integriert in Claims und Botschaften "Gewinnen ist nicht garantiert."

ab Juni 2011 vorübergehend wieder mit Untersagungsverfügungen gegen die Vermittler von Sportwetten vorgegangen. Zur Vollstreckung sei es aber nicht gekommen, weil der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg den Eilanträgen der Sportwettenvermittler wegen der Zweifel an der Wirksamkeit des staatlichen Sportwettenmonopols ausnahmslos stattgegeben habe. Beim Gericht gingen keine Eilanträge von Sportwettenvermittlern mehr ein. Daraus sei zu schließen, dass das Regierungspräsidium gegen deren Tätigkeit nicht mehr mit Untersagungsverfügungen einschreite. Unter dem Gesichtspunkt der Spiel- und Wettsucht dürfte die Vermittlung von Sportwetten aber deutlich problematischer sein als die vom SC Freiburg dafür betriebene Werbung. Denn während diese nur zu Sportwetten motivieren soll, komme es bei den Sportwettenvermittlern zum Abschluss des Wettvertrages und damit zur praktischen Betätigung der Spiel- und Wettsucht. Könne gegenwärtig aber die „gefährlichere“ Sportwettenvermittlung tatsächlich betrieben werden, so stelle es eine gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstoßende Ungleichbehandlung dar, wenn das Land Baden-Württemberg nunmehr das gegen den SC Freiburg verhängte Werbeverbot im Vollstreckungswege durchsetzen wolle.

Das Land Baden-Württemberg bet wettanbieter curacao lizenz kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg einlegen. Werbung für Glücksspiele ist allgegenwärtig – in Zeitungen und Zeitschriften, im TV, im Internet und sogar beim Sport als Trikot- oder Bandenwerbung. Zusätzlich fließen Gelder für Sponsoring und Partnerschaften: Tipico ist Sponsor der ARD-Sportschau, das Stadion in Düsseldorf heißt „Merkur Spiel-Arena“, der Deutsche Fußballbund führt eine Partnerschaft mit „bwin“ und „tipwin“ ist offizieller Premium-Partner des Deutschen Basketball Bundes. Die Liste ließe sich beliebig lang fortführen. Ihre Werbung lassen sich die Glücksspielunternehmen so einiges kosten: Im Jahr 2020 haben die Werbeausgaben lt. Nielsen Media Research mit 895 Millionen Euro einen neuen Rekord geknackt!

Vertrauen durch Fußballgröße und TÜV-Zertifikat

Personen mit problematischen Wettverhalten gaben sogar zu 87 % an, durch Werbung weitere ungeplante Wetten platziert zu haben. Bei dieser Faktenlage wundert es wenig, dass sich immer mehr Menschen dafür aussprechen, Glücksspielwerbung streng zu regulieren, wie zum Beispiel das Bündnis gegen Sportwetten-Werbung (BgSwW): Es setzt sich für die weitest gehende Einschränkung von Sportwetten-Werbung ein und fordert die beteiligten Institutionen im Sport zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zur Stärkung von Forschung und Prävention auf. Das BgSwW ist ein auf Initiative von Fan-Organisationen im Fußball gegründetes Bündnis, das Institutionen und Einzelpersonen miteinander verbindet, die zur Thematik Sportwetten (und Glücksspiel allgemein) in der Präventionsarbeit, Forschung, Sucht- und Selbsthilfe tätig sind oder ein persönliches Interesse an der Unterstützung der Ziele des Bündnisses haben. Welche Personengruppe ist besonders anfällig ein Problem mit Sportwetten zu entwickeln? Das ist ein Zuwachs von 24 % gegenüber 2019. Davon wendeten allein die Anbieter von Sportwetten und Onlinecasinos 617 Millionen Euro für ihre Werbung auf. Diese Zahlen legt der Geschäftsbericht von Lotto Brandenburg 2020 offen. Die Werbung für bis dahin illegale Online-Casinos machte mit 42 % sogar den größten Anteil der Werbeausgaben aus, wie die Auswertung von Statista für den Zeitraum bis Juni 2021 zeigt. Im Juli 2021 ist der neue Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021) in Kraft getreten. Er gibt vor, dass Art und Umfang von Werbung für Glücksspiele nicht seinen Zielen zuwiderlaufen darf – also den Jugend- und Spielerschutz sowie die Suchtprävention und -bekämpfung nicht behindern darf (§ 5 Abs. 2). In den Erläuterungen zum GlüStV 2021 ist festgehalten, dass Glücksspielwerbung verstärkt spielanreizend wirkt und zu Fehlvorstellungen über die Beeinflussbarkeit des Glücksspielergebnisses führt. Diese Wirkung, insbesondere auf Jugendliche, wurde bereits im Abschlussbericht einer durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen beauftragten Studie dokumentiert und sie gilt es zu verhindern. Die einzig erlaubte Werbung dient den Erläuterungen zum GlüStV 2021 nach dazu, „möglichst viele der ohnehin spielentschlossenen Personen in dem erlaubten Markt zu halten bzw.

Was ist journalistisch-redaktionelle Gestaltung?

Unter dem Gesichtspunkt der Spiel- und Wettsucht dürfte die Vermittlung von Sportwetten aber deutlich problematischer sein als die vom SC Freiburg dafür betriebene Werbung. Denn während diese nur zu Sportwetten motivieren soll, komme es bei den Sportwettenvermittlern zum Abschluss des Wettvertrages und damit zur praktischen Betätigung der Spiel- und Wettsucht. Könne gegenwärtig aber die „gefährlichere“ Sportwettenvermittlung tatsächlich betrieben werden, so stelle es eine gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstoßende Ungleichbehandlung dar, wenn das Land Baden-Württemberg nunmehr das gegen den SC Freiburg verhängte Werbeverbot im Vollstreckungswege durchsetzen wolle.

»Man muss rasch handeln können«

Das Land Baden-Württemberg bet wettanbieter curacao lizenz kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg einlegen. Werbung für Glücksspiele ist allgegenwärtig – in Zeitungen und Zeitschriften, im TV, im Internet und sogar beim Sport als Trikot- oder Bandenwerbung. Zusätzlich fließen Gelder für Sponsoring und Partnerschaften: Tipico ist Sponsor der ARD-Sportschau, das Stadion in Düsseldorf heißt „Merkur Spiel-Arena“, der Deutsche Fußballbund führt eine Partnerschaft mit „bwin“ und „tipwin“ ist offizieller Premium-Partner des Deutschen Basketball Bundes. Die Liste ließe sich beliebig lang fortführen. Ihre Werbung lassen sich die Glücksspielunternehmen so einiges kosten: Im Jahr 2020 haben die Werbeausgaben lt.

So funktioniert der Tipico WM-Pick

Nielsen Media Research mit 895 Millionen Euro einen neuen Rekord geknackt! Das ist ein Zuwachs von 24 % gegenüber 2019. Davon wendeten allein die Anbieter von Sportwetten und Onlinecasinos 617 Millionen Euro für ihre Werbung auf. Diese Zahlen legt der Geschäftsbericht von Lotto Brandenburg 2020 offen. Die Werbung für bis dahin illegale Online-Casinos machte mit 42 % sogar den größten Anteil der Werbeausgaben aus, wie die Auswertung von Statista für den Zeitraum bis Juni 2021 zeigt. dorthin zu kanalisieren“ (S. 43). Tatsächlich scheint die allgegenwärtige Werbung jedoch ganz andere Ziele zu verfolgen: Buth et al. (2021) konnten in Ihrer Studie zum Glücksspielverhalten während der COVID-19 Pandemie zeigen, dass drei von zehn Personen, die zum ersten Mal an Glücksspielen teilnahmen, durch Werbung dazu animiert wurden. Personen, die auch vorher schon an Glücksspielen teilgenommen haben, hat Werbung zur Steigerung ihrer Glücksspielteilnahme geführt – vier von zehn dieser Personen haben verstärkt an Glücksspielen teilgenommen und führten das auf die Wahrnehmung von Werbung zurück. Werbung ist also ein wichtiger Anreiz für die Teilnahme an Glücksspielen – ihre Wirkung empirisch untermauert: Newall et al. (2019) konnten in ihrer Studie Gambling Marketing from 2014 to 2018: a Literature Review zeigen, dass Glücksspielwerbung insbesondere gefährdete Gruppen wie beispielsweise Kinder oder Personen mit problematischem Glücksspielverhalten beeinflusst und dass die Wahrnehmung von Glücksspielwerbung mit häufigerem und riskanterem Glücksspielverhalten einhergeht. Forschende der Universitäten Glasgow, London und Stirling kamen zu gleichen Ergebnissen. In ihrer aktuellen Studie vom Juli 2022 haben sie den Zusammenhang zwischen Glücksspielwerbung und ungeplanten Glücksspielausgaben untersucht: 31,2 % der von ihnen befragten rund 3.000 Sportwetter*innen gaben an, durch Werbung zusätzliche ungeplante Wetten abgeschlossen zu haben. Personen mit problematischen Wettverhalten gaben sogar zu 87 % an, durch Werbung weitere ungeplante Wetten platziert zu haben. Bei dieser Faktenlage wundert es wenig, dass sich immer mehr Menschen dafür aussprechen, Glücksspielwerbung streng zu regulieren, wie zum Beispiel das Bündnis gegen Sportwetten-Werbung (BgSwW): Es setzt sich für die weitest gehende Einschränkung von Sportwetten-Werbung ein und fordert die beteiligten Institutionen im Sport zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zur Stärkung von Forschung und Prävention auf. Das BgSwW ist ein auf Initiative von Fan-Organisationen im Fußball gegründetes Bündnis, das Institutionen und Einzelpersonen miteinander verbindet, die zur Thematik Sportwetten (und Glücksspiel allgemein) in der Präventionsarbeit, Forschung, Sucht- und Selbsthilfe tätig sind oder ein persönliches Interesse an der Unterstützung der Ziele des Bündnisses haben. Welche Personengruppe ist besonders anfällig ein Problem mit Sportwetten zu entwickeln?